Rundblick Gifhorn

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Aktuelles

Fachleute: Panik zum Altstadtfest unangebracht

Sicherheitsexperten halten an bewährtem Konzept fest

Keine Panik: Die Organisatoren des Altstadtfestes halten gemeinsam mit der Polizei am bewährten Sicherheitskonzept fest.	Photowerk (Archiv)

Keine Panik: Die Organisatoren des Altstadtfestes halten gemeinsam mit der Polizei am bewährten Sicherheitskonzept fest. Photowerk (Archiv)

Gifhorn. Das Altstadtfest vom 20. bis 22. August steht vor der Tür und die Sicherheitsexperten haben ihre Hausaufgaben gemacht. Das betonten Vertreter des Organisationsteams jetzt bei der Vorstellung des Programms. Nach der Katastrophe bei der Love-Parade in Duisburg haben die Sicherheitsfragen einen ganz neuen Stellenwert in den Augen möglicher Gäste gefunden. Am Konzept in Gifhorn wird fest gehalten.

Mit „großer innerer Bewegung“ und „schockiert vom Fehlverhalten der Beteiligten“ hat der Chef-Organisator des Altstadtfestes, Dr. Klaus Meister, das Geschehen in Duisburg am Tag der Love Parade und danach verfolgt. Auch er habe sich die Frage gestellt, ob im Vorfeld des 31. Altstadtfestes alles richtig gemacht worden sei. Schnell aber habe er sich in Erinnerung rufen können, dass man es bislang geschafft habe, alles „friedlich und harmonisch ablaufen zu lassen“. Meister: „Das ist das gemeinsame Verdienst von allen, die an Ordnung und Sicherheit beteiligt sind.“
Darum kann laut Meister auch nur eines unterm Strich stehen: „Niemand braucht in Gifhorn Angst haben, zu Schaden zu kommen.“ Es gebe jede Menge Fluchtwege, „die wir mit großer Konsequenz freihalten“.
Die Polizei werde zahlreiche Streifengänge unternehmen, betonte der Einsatzleiter der Gifhorner Polizeiinspektion beim Altstadtfest, Winfried Enderle. „Wir werden dabei dank unserer Kleidung gut erkennbar sein“, so Enderle. Aber auch Beamte in Zivil patroullieren auf der Festmeile. Im Übrigen bestehe zu übermäßiger Angst kein Anlass: Auch das Public Viewing bei der Fußball-WM sei alles in allem verhältnismäßig ruhig verlaufen. Das Sicherheitskonzept hat sich dabei schon bewährt.

 

Arbeiten an 56-Millionen-Euro-Projekt schreiten voran

Klinik-Neubau soll bis zum Winter komplett dicht sein

Die Arbeiten schreiten voran: Am Klinik-Neubau an der Bromer Straße wird ein Wärmedämm-Verbundsystem aufgebracht. Bis zum Winter soll das komplett Gebäude abgedichtet sein.	Photowerk

Die Arbeiten schreiten voran: Am Klinik-Neubau an der Bromer Straße wird ein Wärmedämm-Verbundsystem aufgebracht. Bis zum Winter soll das komplett Gebäude abgedichtet sein. Photowerk

Gifhorn. Ende Mai, nach einem knappen Jahr Rohbauzeit, feierte man Richtfest am Gifhorner Klinik-Neubau an der Bromer Straße. „Anderthalb Jahre wird der Innenausbau noch dauern“, so Technischer Leiter Thomas Heuer.

Ein Krankenhausbau sei mit einem Wohn- oder Bürohaus nicht zu vergleichen: „Es wird doch wesentlich mehr Technik eingebaut“, so Heuer. Steuerungs-Systeme, Leitungen für medizinische Gase, Sicherheits-Stromversorgung und anderer Krankenhaus-spezifischer Mehraufwand, der vor Inbetriebnahme auch noch Testläufe überstehen muss, würden dafür sorgen, dass die Fertigstellung des Klinikums erst Ende 2011 angestrebt werde.
Allerdings sei der Trockenbau „schon recht weit“ fortgeschritten: Etwa die Hälfte der Wände in dem dreigeschossigen Komplex sei bereits errichtet. Zumindest einwandig, denn in den Zwischenraum packen die Installationsgewerke die Leitungen.
Im Innenhof ist man auch schon dabei, das Wärmedämm-Verbundsystem an der Fassade anzubringen. „Und in wenigen Wochen ist der Bau auch komplett dicht“, sagt Heuer in Erwartung des nächsten Winters. Der kann dann werden wie er will: „Noch einmal wird er uns nicht so zurückwerfen wie in diesem Jahr.“
Denn nicht nur das Dach des 56-Millionen-Neubau-Projekts ist schon bald komplett abgedichtet, nicht nur alle Fenster und die Türen sind drin: „Vor dem Winter wird auch noch die Heizungsanlage installiert und betriebsbereit gemacht.“ Nicht wegen der Handwerker, sondern wegen diverser Baustoffe, die eine bestimmte Verarbeitungs-Temperatur benötigen.

 

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